Back to the roots...

Gerade schreibe ich den ersten Blog-Eintrag für euch und musste feststellen, dass ich diesen Begriff noch nie in meinem Leben benutzt habe.

 

Dennoch viel er mir als erstes ein als ich darüber nachdachte was ich euch zu sagen habe. 

 

In Zeiten wo alles in Plastik verpackt ist und der Slogan "Geiz ist geil" - mehr denn je eine große Rolle auch in unserem Leben spielt, ist es an der Zeit nun endlich mehr und mehr umzudenken und nachhaltiger zu handeln. 

 

Das Foto habe ich in meinem Garten in Portugal aufgenommen und diese Art zu leben wie es einige Gäste bei mir zelebrierten erinnert mich stark an die Überschrift und verbindet viele tagtägliche Situationen in meinem gegenwärtigen Leben. 

 

Ich möchte euch nicht nur dazu ermuntern vegan zu leben sondern vielmehr schonend mit unserer Umwelt umzugehen. 

 

Nun wir müssen nicht wieder im Tipi schlafen und von ganz vorne anfangen, dennoch ist es nötig in vielen Situationen unseres Lebens  darüber nachzudenken, wie wir umweltbewusster leben können, denn wir haben nur diese eine Welt, die wir sicher nicht verlieren möchten. 

 

Mein Schwerpunkt in meinem Leben ist das "kochen" beziehungsweise stetig zu lernen und vieles zu hinterfragen. Denn nicht alles wie es ist - ist gut! 

 

Es gibt unzählige Punkte über die ich nachdenke, die in unserem Leben nicht nachhaltig genug sind. 

 

Ich möchte zurück kommen auf die vegane Ernährung. Sicher ist diese Art der Ernährung schon recht klimafreundlich, dennoch können wir so viele Punkte wesentlich nachhaltiger gestalten um den Menschen, den Tieren und unserer Umwelt  gutes zu tun. 

 

Ein Mensch der sich vegan ernährt, achtet nicht unbedingt auch gleichzeitig auf folgende Punkte die darüber hinaus  auch noch unser Klima retten können. 

 

 bio - fair - regional - saisonal - verpackungsreduziert  & selbst gemacht   

 

Dies sind für mich die wichtigen Oberbegriffe neben einem veganen Lebensstil. Diese Punkte sollten aber auch für Vegetarier und andere Ernährungsformen von großer Bedeutung sein. 

 

Es fällt mir nicht immer leicht, meistens empfinde ich viele Lebenssituationen die ich nun nachhaltiger leben möchte als große Hürde diese bewusster bzw. nachhaltiger umzusetzen. Ich ertappe mich manchmal selber dabei, wenn ich bewusst bzw. unüberlegt wieder zurückfalle und Dinge verantwortungslos erledige oder konsumiere.

 

Ich lebe nun seid zwölf Jahren immer nachhaltiger auch wenn ich es nicht immer schaffe bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit dem wie es ist. 

 

Die vegane Ernährung fordert mich als Koch heraus, noch kreativer zu sein als in der vegetarischen Küche. Eine vegane, schmackhafte und gesunde Küche die  "bio - fair - regional - saisonal - verpackungsreduziert  & selbst gemacht", ist - fordert mich und macht mich glücklich. 

 

Back to the roots heißt für mich...endlich umdenken, vieles in Frage stellen und lasst uns zurück zu den Wurzeln gehen um endlich wieder nachhaltiger zu leben zu handeln. 

 

Jeder kann sich seine eigene Challenge aussuchen. Meine Challenge heißt diesen Winter: 

 

- keine Fertigprodukte einkaufen

 

Das heißt ich backe Brot, püriere Nussmilch, backe Plätzchen & Salzgebäck, rolle Nudelteig aus und lebe so "Back to the roots"! 

 

- Lebensmittel kaufe ich im Unverpackt oder Bioladen ein; 

- Ich kaufe nur regionale und saisonale Zutaten ein also kein Quinoa und Co;

- Ich konsumiere Lebensmittel meist verpackungsreduziert oder unverpackt; 

- Selbstgemacht steht an erster Stelle;   

 

Wie sieht eure Challenge aus, würde mich freuen im Gästebuch mehr zu erfahren. 

Euer Jonas